Frauengruppe "mittendrin"

... trifft sich einmal monatlich dienstags um 19.30 Uhr im Gemeindehaus.

Bei gelegentlichen Ausnahmen kommen auch Terminverschiebungen infrage, um besondere Angebote wahrnehmen zu können. Aktuell sind etwa 15 Frauen aktiv. 

Wie in unserer Gemeindekonzeption beschrieben, verstehen wir uns als offene Gruppe, bei der jede interessierte Frau herzlich willkommen ist.

Eigenverantwortliche Planung und Gestaltung der Abende erachten wir als selbstverständlich. So kann sich jede Frau auch mit eigenen Ideen in die Gruppe einbringen. Unser Programm reicht von Kochen, Grillen über Exkursionen oder Besichtigungen bis hin zu Themenabenden mit internen und externen Referentinnen und Referenten. Ganz grundsätzlich soll aber der Austausch unter Frauen im Vordergrund stehen. [Foto: Johannesgemeinde]

Abschließend zu unserem Langzeit-Projekt  "Judentum" besuchten wir die Synagoge in Enschede, die als eine der schönsten in Europa gilt.
Voll besetzt mit acht Frauen und einem sehr versierten Fahrer machte sich der Gemeindebulli früh am Sonntag, den 06. November auf Richtung holländische Grenze. In Enschede an der großen Synagoge wurden wir sehr freundlich empfangen und eine ehrenamtliche Führerin nahm uns gleich mit auf die Empore, wo sich - strikt von den Männern getrennt - die Sitzplätze der Frauen befinden. Neben dem beeindruckenden Blick in die reich verzierte Kuppel berührten uns dort oben die an den Bänken angebrachten Namensschildchen der ehemaligen Platzinhaberinnen. Neben dem Namen waren Geburts- und Sterbedaten sowie Sterbeort vermerkt, so dass das Schicksal der unter der deutschen Besatzung verfolgten Jüdinnen im zweiten Weltkrieg anschaulich wurde.
Im Verlauf der Führung durch den über 100 Jahre alten Gebäudekomplex erfuhren wir viel zur Geschichte der Synagoge und ihrer Gemeinde bis hin zur heutigen veränderten und eingeschränkten Nutzung durch die verbliebene kleine jüdische Gemeinschaft.
Nachdem (fast) alle unsere Fragen in gutem Deutsch beantwortet waren, wurden wir im Café der Gemeinde mit Kaffee und koscherem Gebäck bewirtet. Im gut sortierten Geschenkeshop konnten wir schöne Mitbringsel zur Erinnerung erwerben.
In der nahe gelegenen Innenstadt von Enschede suchten wir noch nach den Spuren des kleinen Vorgängerbaus der heutigen großen Synagoge, bevor wir uns im Restaurant "Moeke", das bedeutet "Mütterchen" im dortigen Platt, mit typisch holländischem Fingerfood stärkten. Dabei ließen wir die vielen Eindrücke, die die künstlerische Ausgestaltung der Synagoge mit den vielen Symbolen jüdischen Glaubens hinterlassen hatte, nochmal Revue passieren.

Im Jahr 2023 werden wir unsere gewohnten monatlichen Treffen wieder aufnehmen.
Näheres zur Jahresplanung folgt im Januar.

Aktuelle Informationen werden per E-Mail versendet, bei Interesse lassen Sie sich gern in den Verteiler aufnehmen.

► Ansprechpartnerin: Christiane Schuurman: schuurtjes(at)t-online.de 

► Informationen auch über das Gemeindebüro (Telefon: 989 50).


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