Schäden am Kirchturm

Sa
12
März
2011
Eine Begehung brachte Ende letzten Jahres Feuchtigkeitsschäden am Gebälk des Kirchturmdachs zutage.


Am Ende des vergangenen Jahres hat eine gründliche Baubegehung aller Gebäude unserer Gemeinde stattgefunden. Das machen wir regelmäßig, um rechtzeitig Schäden zu erkennen.

Dabei fiel auf, dass im Gebälk des Kirchturmdaches wohl Handlungsbedarf bestehen könnte.

Darauf hin wurde ein Statikfachmann zu Rate gezogen, der Fäulnisschäden vor allem im Bereich schwer zugänglicher Stellen diagnostizierte. Zum Glück schätzte er die Statik des Turmdaches noch als stabil genug ein, so dass umgehende Sicherungsmaßnahmen oder gar eine Kirchensperrung nicht erforderlich wurden.

Jedoch erachtet der Ingenieur des in Kirchensachen sehr erfahrenen Büros „Schriek & Rohrberg“ aus Hamm eine Sanierung im Laufe des Jahres als unerlässlich.

Dazu muss wieder ein Gerüst am Turm errichtet werden, um von außen an die schadhaften Stellen heran zu kommen und das nötige Material überhaupt an Ort und Stelle bringen zu können.

Bezüglich der Kosten müssen wir mit einer Summe im mittleren fünfstelligen Bereich rechnen.

Das ist natürlich eine schlechte Nachricht. Aber doch haben wir Glück, denn eine sichtbare Verschiebung der Dachkonstruktion ist noch nicht eingetreten. So werden wir also in den kommenden Monaten, sobald die Wetterlage es zulässt, die Sanierung in Auftrag geben müssen.

Diese Ausgaben waren im Haushaltsplan unserer Gemeinde
natürlich nicht vorgesehen. Daher hat das Presbyterium beschlossen, den Klingelbeutel im Gottesdienst ab sofort für diese akute Aufgabe der Gemeinde zu bestimmen. Wer weiterhin die diakonischen Aufgaben der Gemeinde unterstützen möchte, kann dieses mit einer Spende in den neu aufgestellten Opferstock am Ausgang tun.
 

Zweckgebundene Zuwendungen für diese Sanierungsmaßnahme am Kirchturm sind der Gemeindekasse herzlich willkommen!

(A. Groll)

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