Presbyterium eingeführt

Di
25
Aug
2020

Das Presbyterium in seiner neuen Zusammensetzung (Foto: Kay Müller)

Am 23. August wurde das bereits im März gewählte Presbyterium im Gottesdienst eingeführt. Wegen der einschneidenden Maßnahmen der ersten Coronaphase ab März war entschieden worden, dass das "alte" Presbyterium geschäftsführend im Amt bleibt. Dies hat sich angesichts der Maßnahmen, die zu treffen waren und der besonderen Verantwortung der Gemeindeleitung in der Krise als klug und richtig erwiesen. Nun - nach fünf Monaten - war der Zeitpunkt gekommen, um die Einführung im Gottesdienst vorzunehmen.


Der Gottesdienst, an dem außer den Presbytern und ihren Angehörigen auch einige Gemeindeglieder teilnahmen, wurde von allen drei Pfarrern gestaltet. Pfarrer Schwager setzte den liturgischen Rahmen und die Gebetsteile, Pfarrer Groll übernahm die Einführung und Pfarrer Schinkel hielt die Predigt über Römer 12. Im Gottesdienst wurde auch Kirchmeister Helmut Lange (Foto) nach 20 Jahren Mitarbeit im Presbyterium gewürdigt und verabschiedet. Pfarrer Groll erinnerte an einige Wegmarken des Wirkens und verband damit den Dank der Gemeinde: Helmut Lange war seit 2016 Baukirchmeister, leitete in dieser Funktion die Kirchenrenovierung, war lange Zeit Vorsitzender des Friedhofsauschusses, beteiligt beim Neubau des Gemeindehauses, wirkte als Presbyter bei zwei Pfarrwahlen mit und engagierte sich auch auf der Ebene des Kirchenkreises, u.a. als Mitglied im Nominierungsausschuss und als Synodaler. Als Mitarbeiter, v.a. auch als Posaunenchorleiter, wird er der Gemeinde weiterhin erhalten bleiben. Die Anwesenden dankten ihm mit lang anhaltendem Applaus. Für Helmut Lange wird Eckhard Roloff im Presbyterium mitwirken, der im Gottesdienst sein Gelöbnis als Presbyter ablegte.

Der Gottesdienst wurde musikalisch gestaltet von Pfarrer Groll (Orgel) und Helmut Lange (Trompete). Mit der Einführung des Presbyteriums beginnt jetzt die neue Legislaturperiode, die bis zu den nächsten Wahlen Anfang 2024 dauert.

Bericht: Dirk Schinkel Fotos: Kay Müller (oben) und Dirk Schinkel (links).

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