Bau-Blog zum Gemeindehausneubau
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Das Gemeindehaus ist eröffnet

Bau-Blog >> Veröffentlicht von Kay Müller am 25.05.2015
Ein stimmungsvoller und bewegender Tag liegt hinter unserer Gemeinde: Nach einem Jahr Bauzeit konnte das neue Gemeindehaus an der Sternstraße am Pfingstsonntag endlich eröffnet und seiner Bestimmung übergeben werden. Ganz nach dem Motto unserer Gemeindekonzeption "Begegnen am Brunnen des Lebens" soll das neue Haus zu einem offenen, einladenden Ort der Begegnung und der gemeinsamen Glaubenserfahrung werden.

Der Eröffnungstag begann mit einem Festgottesdienst in der Kirche, der von Superintendent Pfarrer André Ost als Gastprediger mitgestaltet und vom Singkreis und den Bläsern der Johannesgemeinde musikalisch begleitet wurde.

Im Anschluss an den Gottesdienst zog die Gemeinde mit ihren Gästen ins neue Haus ein. Dort bestand bei Sektempfang und Häppchen erste Gelegenheit zur Erkundung der neuen Räumlichkeiten. Nach dem Setzen des Jahressteins im Foyer gab es Grußworte, unter anderem von Rheines Bürgermeisterin Dr. Angelika Kordfelder, Superintendent Pfarrer André Ost und Pfarrerin Claudia Raneberg von der Jakobi-Gemeinde. Alle Redner zeigten sich angetan von der gelungenen Architektur des Gebäudes. Christiane Deptolla und Peter Engländer vom Büro „DEEN architects“ aus Münster haben den Neubau mit hellen, lichtdurchfluteten Räumen ausgestattet, die innen wie außen ein offenes, einladendes Bild abgeben und sich harmonisch mit der Johanneskirche verbinden. Zu den baulichen Besonderheiten, auf die Baukirchmeister Heinz-Jakob Thyßen in seiner kurzen Ansprache einging, gehören ein hoher Energiesparstandard und die Auswahl von Baumaterialien, bei deren Produktion Kinderarbeit nachweislich ausgeschlossen werden konnte.

Für den großen Gemeindesaal als Herzstück des Neubaus war die Eröffnung angesichts des enormen Besucherandrangs eine erste Belastungsprobe. Viele Interessierte ließen sich dort nieder, um sich bei einem kleinen Imbiss zu stärken und die persönlichen Eindrücke von den neuen Räumen mit anderen zu teilen. In die feierliche Stimmung mischte sich gleichwohl auch viel Traurigkeit, denn ein  Mensch wurde an diesem Vormittag besonders schmerzlich vermisst: Pfarrer Harald Klammann, der am 23. Februar dieses Jahres völlig unerwartet verstorben ist, und der unserer Gemeinde fehlt. Harald hat sich zu Lebzeiten vehement für den Neubau eingesetzt. Dass wir unser neues Gemeindehaus nun endlich beziehen konnten, ist auch sein Verdienst. Die Bedrückung darüber, dies ohne ihn tun zu müssen, war an diesem Tag ebenso mit Händen zu greifen wie die dankbare Erinnerung an Harald Klammanns segensreiches Wirken für die Johannesgemeinde. Nun gilt es, das neue Haus auch in seinem Sinne mit Leben zu füllen.

Zuletzt geändert am: 26.05.2015

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